Marc Thiel erklärt, warum es immer lohnenswert ist, einen detaillierten Überblick über persönliche Finanzen zu haben.

Die eigenen Finanzen im Überblick

Finanzcoach Marc Thiel gibt Aufschluss darüber, wie dem Hamsterrad der roten Zahlen auf dem Konto entgegengewirkt werden kann.

Spontan abgeschlossene Abos, Lastschrift-Käufe oder PayPal-Verlockungen – nicht selten verliere man bei diesen wichtigen oder weniger wichtigen Dingen den Überblick über die Finanzen. „Wer dabei nicht aufpasst, landet im Hamsterrad und kämpft immer wieder von vorne gegen die roten Zahlen auf dem eigenen Konto“, erklärt Marc Thiel. Es gebe einzelne hilfreiche Schritte, um schuldenfrei in die Zukunft zu blicken. Ohne dabei auf Dinge verzichten zu müssen, die persönlich wichtig sind mit dem Ziel, Geld zu sparen.

Als ersten Schritt gelte es zunächst, alle Ausgaben ausnahmslos aufzuschreiben. Dabei spiele die Höhe der entsprechenden Ausgabe keine Rolle. Vielmehr gehe es darum, den Schreibprozess wenigstens drei Monate lückenlos auszuprobieren, um ein Gefühl dafür zu generieren, wo das Geld am Ende landet. „Dabei sollten unbedingt auch die Ausgaben berücksichtigt werden, die nur jährlich oder halbjährlich fällig sind, indem sie auf den Monat heruntergerechnet werden“, betont der Finanzcoach. Zweitrangig sei hierbei, wo und wie die Notizen verfasst werden – ob per App, Excel oder klassisch auf einem Blatt Papier.

Im zweiten Schritt gehe es darum, die persönlichen Ausgaben zu priorisieren. Dabei gehe es darum herauszufinden, was wirklich von Gebrauch ist und was eben nicht. Hier solle jeder ganz individuell überlegen, was ihm wichtig ist. „Mir ist beispielsweise das Reisen wichtig. Damit das möglich ist, spare ich an anderer Stelle. Beispielsweise ist mein Fernseher bereits 12 Jahre alt, funktioniert aber einwandfrei“, bezeugt Marc Thiel.

Nachdem alle Ausgaben vollständig aufgelistet worden sind und das persönliche Sparpotenzial erkannt wurde, sollen laufende Kosten so angepasst werden, dass am Ende des Monats weniger ausgegeben als eingenommen wurde.

Für laufende Kosten, die lediglich jährlich oder halbjährlich anfallen, lohne sich ein Rücklagenangebot. So könne monatlich Geld überwiesen und die Gesamtsumme für den Zeitpunkt der anfallenden Zahlung gespart werden.

„Unterm Strich bedeutet das – Freiheit und Flexibilität. Wenn die Ausgaben geringer sind als die Einnahmen, hat man die Möglichkeit, das Geld für sich arbeiten zu lassen“, konkretisiert der Finanzcoach. So käme man schließlich an den Punkt, sich beizeiten größere Wünsche erfüllen zu können.

Die monatlich anstehenden Ausgaben sollen im besten Fall individuell geplant werden. Dabei solle genau überlegt werden, welche Kosten entstehen können – sowohl bei laufenden als auch variablen Kosten. Der Rest der Einnahmen fließe demnach direkt auf andere Konten, auf die man im Idealfall keinen einfachen Zugriff hat. Entscheide man sich dazu, sich mit dem Thema Finanzen zu beschäftigen, müsse man als erstes die persönlichen Ausgaben erkennen und hinterfragen. „Es gilt zu bestimmen, was einem persönlich wichtig ist und die Ausgaben inklusive wichtiger Rücklagen schon zu Beginn des Monats einzuplanen“, präzisiert Marc Thiel abschließend.

Den neuen Blogbeitrag https://marcthiel.de/kenne-deine-ausgaben/ und viele weitere Informationen zu Marc Thiel – finanziell selbstbestimmt leben – finden Sie unter: www.marcthiel.de